Geschrieben von Thomas Kruse
am 7. Juni 2021
Jib CLI als Build Container
Bereits in dem Beitrag Jib CLI Docker Images wurde das Potential von Jib CLI vorgestellt.
Als nächster Schritt soll Jib CLI auch in Build Pipelines eingesetzt werden, um auch hier ohne Docker Daemon Container Images bauen zu können.
Geschrieben von Christian Bittner
am 3. Mai 2021
Die Covid Pandemie hat zumindest einen (vermutlich) positiven Nebeneffekt:
Die Digitialisierung, die vierte industrielle Revolution, IoT & Co oder wie man das Ganze auch nennen mag erlebt einen Boom.
Eines der wesentlichen Protokolle für IoT / Maschinenkommunikation ist MQTT.
Um Aktoren/Sensoren/Steuerungssysteme miteinander nach dem Publish-Subscribe Muster plaudern zu lassen bedarf es dabei eines Brokers.
Geschrieben von Thomas Kruse
am 2. April 2021
Jib CLI - Docker Images ohne Dämon bauen
Aus dem Java Umfeld stammt das Werkzeug Jib, mit dem sich Anwedungen in optimierte Docker / OCI Container Images verwandeln lassen.
Typischerweise wird Jib zusammen mit dem Buildsystem der Anwendung, z.B. maven oder gradle, verwendet.
Doch nun hat Google Jib auch als Kommandozeilenwerkzeug (CLI) in einer ersten Version bereitgestellt.
Damit lässt sich Jib auch für andere Arten von Containern einsetzen.
Geschrieben von Thomas Kruse
am 9. März 2021
In vielen Kundenprojekten ist der Wunsch zu beobachten, von klassisch betriebenen Anwendungen sofort in die Cloud oder zumindest nach Kubernetes zu migrieren.
Vielleicht schwingt dabei der Wunsch mit, Zeit zu sparen, indem Zwischenschritte ausgelassen werden.
Oder man ist sich sehr wohl bewußt, dass man in Gewissen Bereichen versäumt hat, Know-How aufzubauen und in Modernisierung zu investieren.
Wir empfehlen regelmäßig zumindest kleine Zwischenschritte einzuplanen, um Erfahrungen mit der Erstellung aber auch dem Design von Anwendungen für Container- und Cloudumgebungen zu sammeln.
Das gilt um so mehr, wenn das Unternehmen sich nicht ganze Teams, die sich nur um Infrastruktur und Support kümmern können, leisten möchte.
Eine gute Möglichkeit zum Start stellt der Einsatz von Docker Containern ohne automatischen Orchestrator wie Kubernetes, Mesos oder Docker-Swarm dar.
Dabei wählt man typischerweise eine Anwendung aus, die nicht absolut essentiell ist, und optimalerweise bereits von einem Team mit modernen Technologien und vor allem Mindset entwickelt und betreut wird.
Mit verhältnismäßig wenig Infrastruktur können dann auch bereits Patterns aus der Cloud-Welt verprobt werden und entsprechende Erfahrungen mit den notwendigen Umsystemen und Prozessen gewonnen werden.
Wichtig ist dabei, dass man den Schwenk auf fertige Lösungen vornimmt, und nicht mit eigenen Mitteln Dinge nachbaut und wartet, die ein Orchestrator mitliefert.
Hat man sich für traefik als Reverseproxy und Loadbalancer entschieden, um Container verfügbar zu machen, kann man bereits von vielen Vorzügen profitieren.
Ein Kunde wünschte sich Canary-Deployments auszuprobieren, und das allein mit traefik.
Wie so ein Canary oder A/B Deployment mit traefik umgesetzt werden kann, zeigt der folgende Beitrag.
Geschrieben von Thomas Kruse
am 3. März 2021
Distanzierung zur TrioN Consulting Heek
Aus aktuellem Anlass stellen wir klar:
Bei der trion development GmbH aus Münster handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen, das nicht mit der Marke "TrioN Consulting" aus Heek-Nienborg in Vebindung...
Geschrieben von Thomas Kruse
am 28. Januar 2021
Bei Drone CI handelt es sich um einen OpenSource continuous integration (CI) Server.
Dabei setzt Drone CI auf die Ausführung des Builds mittels Containern.
Typischerweise werden dabei Docker oder Kubernetes als Container Plattform eingesetzt.
Eine Buildpipeline wird in YAML definiert, dabei können sowohl services
definiert werden, die im Build verwendet werden, als auch persistente volumes
und natürlich die Buildabläufe als steps
.
Drone CI Kubernetes Pipeline Beispiel
kind: pipeline
type: kubernetes
name: build-demo
platform:
os: linux
arch: arm64
volumes:
- name: cache
temp: {}
- name: docker
host:
path: /var/tmp/docker
services:
- name: docker
image: docker:20.10-dind
environment:
DOCKER_TLS_CERTDIR: ""
resources:
requests:
cpu: 1
memory: 2Gi
limits:
memory: 2Gi
privileged: true
ports:
- 2375
volumes:
- name: docker
path: /var/lib/docker
steps:
- name: publish
image: docker
environment:
DOCKER_HOST: "tcp://localhost:2375"
resources:
requests:
cpu: 1
memory: 128Mi
privileged: true
commands:
- cd frontend && sleep 10 # docker sidecar needs time for startup
- docker build -t registry.docker-registry:5000/demo/frontend .
- docker push registry.docker-registry:5000/demo/frontend
Geschrieben von Karsten Sitterberg
am 9. November 2020
Als Standard-Verfahren für Datei-Uploads kommt bei Nest.js-Anwendungen typischerweise ein Datei-Upload als multipart/form-data
mit Hilfe der Multer-Bibliothek zum Einsatz.
Dies ist jedoch nicht immer passend:
Die Verwendung von multipart/form-data
kommt typischerweise im Kontext von HTML Formularen vor.
Ohne HTML Formular und eingebaute Logik eines Browser ist die Verwendung auf Clientseitig teilweise umständlich zu implementieren.
Im Kontext von Microservice Architekturen liegen manchmal Daten vor, die zwar als einzelne Verarbeitung behandelt werden sollen, die jedoch mit einem klassischen File-Upload Formular wenig zu tun haben.
Bei Nest.js kommt die aus dem Node / Express Umfeld bekannte Multer Bibliothek für Multipar-Uploads zum Einsatz.
Mit einzelnen Binary-POSTs kann sie jedoch nicht umgehen.
In diesem Artikel werden wir einen Datei-Upload implementieren, der ohne Multer auskommt und stattdessen die Dateien direkt als Binärdaten einließt.
Geschrieben von Thomas Kruse
am 2. Oktober 2020
Ein typisches Java Projekt besteht nicht nur aus dem eigenen Code, sondern in der Regel auch vielen externen Bibliotheken als Abhängigkeiten.
Diese Abhängigkeiten machen dabei in einem Microservice mehr als 90% Anteil am gesamten Code aus.
Die Wartung erfolgt zwar durch den jeweiligen Hersteller, jedoch muss das Projekt Team darauf achten, dass entsprechende Aktualisierungen auch im Projekt aufgenommen werden.
Kritisch wird es dann, wenn Sicherheitsupdates zwar verfügbar sind, jedoch nicht die zugehörige Maven oder Gradle Konfiguration aktualisiert wird.
Um das Problem zu lösen gibt es verschiedene Ansätze mit einem unterschiedlichen Automatisierungsgrad.
Wir wollen einen pragmatischen Ansatz vorstellen, der sich in der Praxis sehr bewährt hat und seinerseits keine zusätzlichen Abhängigkeiten einführt.
Geschrieben von Thomas Kruse
am 4. September 2020
Dank Spring Boot ist die Erstellung von Java basierten Anwendungen und Microservices extrem leicht geworden:
Mit Spring Initializr ( https://start.spring.io ) ist eine API Anwendung schnell erstellt.
Sinnvolle Standardeinstellungen und eine gute Entwicklerproduktivität machen Spring Boot auch im weiteren Verlauf eines Softwareprojekts zu einer beliebten Plattform.
Doch was ist, wenn man von den vorgegebenen Pfaden abweichen will?
Spring Boot zeigt sich hier flexibel:
Am Beispiel von YAML als Datenformat für unsere Anwendung schauen wir uns das einmal genauer an.
Geschrieben von Thomas Kruse
am 3. August 2020
Auch wenn Microservice Architekturen und damit einhergehend Single-Module-Repositories im Trend liegen, gibt es immer wieder Gründe für ein Multi-Module Projekt.
Sogar bei Microservice als Deployment.
Wenn es nun darum geht, die Code-Coverage zu ermitteln, um diese bei GitLab CI anzuzeigen oder Trends zu ermitteln, muss man sich etwas behelfen. GitLab CI ist im Verglech zu Jenkins nämlich deutlich dünner ausgestattet, so dass eine Fancy Plugins die Arbeit abnehmen.
Damit ist Jenkins nicht automatisch besser oder GitLab CI schlechter, als Jenkins:
Die Ausrichtung ist einfach anders.
Im folgenden betrachten wir einmal, wie die modulübergreifende Auswertung von Code Coverage, erhoben mit dem JaCoCo Maven Plugin, aussehen könnte.
Der Ansatz lässt sich natürlich auf andere Coverage-Tools und Sprachen analog übertragen.